MPU-Vorbereitung in Kiel, Norddeutschland und ganz Deutschland
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Häufige Fragen
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), umgangssprachlich oft noch als „Idiotentest“ bezeichnet, wird jährlich für knapp 100.000 Autofahrer angeordnet – meist wegen Alkohol- und Drogendelikten, zu vielen Punkten in Flensburg oder Straftaten wie Unfallflucht. Sie dient nicht als Strafe, sondern prüft bei zertifizierten Stellen die körperliche und vor allem geistige Eignung zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr. Im Zentrum steht dabei ein etwa 60-minütiges Gespräch mit einem Psychologen, bei dem der Betroffene die nötige Selbstreflexion und eine nachhaltige Verhaltensänderung nachweisen muss. Wer die MPU nicht umgehen möchte, indem er 15 Jahre lang ohne weitere Verkehrsverstöße auf die Verjährung der Delikte wartet, erhält seinen Führerschein nur durch ein positives MPU-Gutachten zurück.
Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) kann bundesweit bei jeder von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zugelassenen Stelle abgelegt werden – beispielsweise bei der pima-mpu oder dem TÜV Nord in Kiel, Lübeck, Pinneberg, Heide und Husum sowie bei der AVUS oder DEKRA in Hamburg. Da alle offiziellen Prüfstellen nach denselben strengen Richtlinien arbeiten und ausschließlich speziell geschulte Verkehrspsychologen einsetzen, garantieren sie ein neutrales und professionelles Gutachten, das von der Führerscheinstelle anerkannt wird. Notwendige Abstinenznachweise können meist direkt bei diesen Prüfstellen oder alternativ am UKSH (Institut für Rechtsmedizin) in Kiel und Lübeck absolviert werden.
Die Entscheidung, wann eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) abgelegt wird, liegt zwar beim Betroffenen selbst, erfordert jedoch eine präzise zeitliche Planung. Nach einem Führerscheinentzug muss zunächst eine gerichtlich festgelegte Sperrfrist abgewartet werden, an deren Ende die Fahrerlaubnis neu beantragt werden kann; erst danach fordert die Behörde das MPU-Gutachten mit einer meist zweimonatigen Frist ein. Da unvorbereitete Anträge aufgrund von Wartezeiten oder der Notwendigkeit von 6- bis 12-monatigen Abstinenznachweisen (insbesondere bei Drogen und schweren Alkoholdelikten) schnell zu Fristüberschreitungen und Ablehnungen führen, wird dringend empfohlen, vor dem Antrag einen Verkehrspsychologen zu konsultieren. Dieser hilft, Fristen zu wahren, Mythen rund um die Abstinenz zu klären und den Fall optimal vorzubereiten.
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) ist ein individuell angepasstes Verfahren zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit, das aus Fragebögen, medizinischen Tests, computergestützten Leistungstests und einem zentralen psychologischen Gespräch besteht. Entgegen vielen Mythen ist ein Bestehen beim ersten Mal durch eine intensive, ehrliche Vorbereitung auf die Fragen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft absolut möglich. Am Ende der flexibel organisierten Untersuchung steht eine Prognose mit drei möglichen Ausgängen: ein positives Gutachten zur Wiedererlangung des Führerscheins, ein negatives Gutachten, das eine Wiederholung (und das strategische Zurückziehen des Behördenantrags) erfordert, oder das Bestehen unter der Auflage einer Nachschulung.
Bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) muss strikt zwischen der obligatorischen, kostenpflichtigen Prüfung bei einer zertifizierten Stelle und der freiwilligen MPU-Vorbereitung unterschieden werden. Seit der Freigabe der Preisgestaltung im Jahr 2018 variieren die Prüfungskosten je nach Delikt und Anbieter stark (oft bis zu 1.000 Euro), weshalb ein vorheriger Preisvergleich sowie das Einplanen von Zusatzkosten für Abstinenznachweise oder Führerscheinneuanträge essenziell sind. Obwohl eine professionelle Vorbereitung durch Verkehrspsychologen zusätzliche Kosten verursacht, erhöht sie durch eine strukturierte, tiefgründige Aufarbeitung der eigenen Geschichte die Erfolgschancen im Vergleich zum riskanten Selbststudium drastisch.




